Historisches von 1924 bis heute

 

Nachfolgendhaben wir unsere Vereinschronologie von 1924 bis heute in komprimierter Formzusammengestellt. Aus den ersten Jahren ist naturgemäß weniger Material vorhandenals aus der jüngeren Vergangenheit, so dass die letzten Jahre derzeit weitausmehr Raum einnehmen.

 

 

 

1924

Das Freibad an der Stenkhoffstraße wird eröffnet. Aus diesem Anlass treffen sich am 23. Mai 54 Bürger in der Gaststätte Mainz, um einen Schwimmverein zu gründen. Dieser wird am 30.04.1925 als „Schwimm-Verein Bottrop 1924“ mit den Herren Krüger, Werner, Bitter und Ohlwein an der Spitze in das Vereinsregister eingetragen.

 

1925/26

Wie im Gründungsjahr bereits finden die Veranstaltungen des Schwimmkreises in Bottrop statt. Erste außersportliche Aktivitäten wie Tanzveranstaltungen erfahren große Resonanz.

 

1933-1936

Entsprechend einem NS-Gesetz muss der Verein seine Selbständigkeit aufgeben und wird zwangsweise dem VfB Bottrop als Unterabteilung angeschlossen. Krieg und Kriegsfolgen beschäftigen die Bürger, so dass das Vereinsleben aufgrund der Alltagssorgen in den Hintergrund tritt.

 

1945-1947

Nach Kriegsende treffen sich die „alten“ Schwimmkameraden auf Initiative von Josef Böhmer, Josef Oppenberg und Gertrud Klösges wieder. Das Freibad wird von der Militärregierung freigegeben, der Schwimmsport kann wieder aufgenommen werden. Ab demSommer 1947 steigen die Mitgliederzahlen stetig.

 

1949

Die beiden in Bottrop ansässigen Schwimmvereine „Schwimm-Verein Bottrop 1920“ und „Schwimm-Verein Bottrop 1924 schließen sich unter der Bezeichnung „Schwimm-Verein Blau-Weiß Bottrop 1924“ zusammen. Über 600 Mitglieder zählt der neue Verein bald. Helmut Kreulich führt den Verein zum 25-jährigen Bestehen.

 

1950

Der Verein beschließt den Bau des Vereinsheimes in Gahlen und pachtet hierzu das jetzige Grundstück.

 

1953

Der Grundstein zum Bau des Vereinsheimes wird gelegt. Der Rohbau wird in Eigeninitiative errichtet. Bis 1957 entsteht hier das Vereinsheim in mehreren Bauabschnitten. Zu diesem Zeitpunkt leitet Bernhard Guddat, nach dem das Haus heute benannt ist, den Verein. Die Mitgliederzahl schrumpft wieder.

 

1954

Eine Gruppe von Mitgliedern spaltet sich vom Verein ab und gründet einen eigenen Verein unter der Bezeichnung „Schwimm- Club Bottrop“ (BSC).

 

1958

Das lang ersehnte Hallenbad wird mit einer schwimmsportlichen Veranstaltung eröffnet und zur neuen Heimat des Vereins.

 

1960

Nach dem Tode von Bernhard Guddat übernimmt Josef Oppenberg den Vorsitz. Der Verein belegt zu dieser Zeit ganze 4 Wochenübungsstunden im Hallenbad, das bald schon erstmals wegen Reparaturarbeiten geschlossen werden muss.

In Gahlen kann der Plan eines Badbaus nicht verwirklicht werden. Das Heim bietet den Jugendlichen ideale Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und wird rege genutzt. Getrennt nach Geschlechtern finden dort wöchentlich wechselnd Freizeitmaßnahmen statt.

 

1961

Der Bottroper Schwimm-Club 1954 (BSC) bildet die stärkste Kraft im Schwimmsport der Stadt und dominiert nun vor „Blau-Weiß“ das Geschehen.

 

1964

Zum 40-jährigen Jubiläum werden die Bezirksmeisterschaften vor Ort ausgetragen. Josef Oppenberg führt den Verein zusammen mit Günter Siebenborn, Maria Schneider, Jürgen Deppe und Hans-Günther Eberl.

 

1966

Der BSC und der Schwimm-Verein Blau-Weiß fusionieren zur „Schwimm-Vereinigung Bottrop 1924“. Der BSC bringt eine überragende Wasserballmannschaft, „Blau-Weiß“ einige Talente und das Jugendheim mit in die „Ehe“. Helmut Kreulich führt wieder den Verein. Allerdings wird das Vereinsheim einem so genannten Kuratorium unterstellt und aus dem Gesamtvermögen herausgenommen.

 

1967

DieWasserballmannschaft schafft unter der Leitung von Gerd Schweers den Aufstieg in die Bezirksklasse, die sportliche Talfahrt insgesamt ist allerdings nicht aufzuhalten.

 

1969

Die Trainingsstunden werden auf den frühen Abend vorverlegt, was deutliche Vorteile mit sich bringt. Hans-Günther Eberl übernimmt die Wettkampf-mannschaft.

 

1970/71

Etliche Schwimmtalente kommen aus den Reihen unseres Vereins. Leider wechseln viele bei Erreichen einer gewissen Klasse nach Gladbeck, so dass der Verein sportlich immer wieder von vorn anfangen muss.

 

1972

Helmut Kreulich übergibt den Vorsitz an Günter Siebenborn und widmet sich fortan dem Vereinsheim in Gahlen. Der Verein hat 330 Mitglieder.

Der SV 1911 gründet nach der Eröffnung des Hallenbades Welheim eine Schwimmabteilung.

 

1973

Peter Schorning, Olympiateilnehmer von 1968, übernimmt das Training einer vereinsübergreifenden Leistungsgruppe der beiden Vereine. Man diskutiert erstmals über eine Startgemeinschaft. Sportjugendbegegnungen mit den Partnerstädten stehen mit Teilnehmern unseres Vereins auf dem Programm. Der Verein ist Gastgeber des Bezirkstages.

 

1974

Das 1.Bottroper Volksschwimmen im Rahmen der aufkommenden „Trimm-Dich-Welle“ wird mit hohem Aufwand von unserem Verein ausgerichtet. Zum Jubiläumsschwimmfest im Stenkhoffbad kommen 40 Vereine, darunter auch 2 englische Vertreter. Wegen erheblicher Differenzen tritt die bislang vereinslose Leistungsgruppe mit ihremTrainer geschlossen dem SV 1911 bei.

 

1975

Es geht sportlich bergauf. Wettkämpfe in Tourcoing, London und Polen stehen auf dem Programm; die SVg Bottrop dominiert auf den Bezirksmeisterschaften das Geschehen und meldet Rekordzahlen bei den Westdeutschen Meisterschaften.

Dagmar Pröse und Volker Friedrich schaffen sogar die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Zum ersten Mal finden die Vereinsmeisterschaften als „Nikolaus-Schwimmen“ statt. Offiziellwird der erste Jugendvorstand mit Ullrich Heidtmann an der Spitze gewählt.

 

1976

Um den Bottroper Schwimmsport zu stärken und gegen die übermächtig erscheinende Konkurrenz aus den Nachbarstädten mithalten zu können, entschließen sich die beiden Vereine 1911 und 1924 doch zur Startgemeinschaft, der SSG Bottrop 1911/24, ohne dass die Vereine ihre Eigenständigkeit als solche damit aufgeben. Peter Schorning und Hans-Günther Eberl stellen die Weichen. Die SSG wird mit Abstand stärkste Kraft im Bezirk. Einige Schwimmer kehren aus Gladbeck zurück.

 

1977

Peter Schorning verlässt Bottrop nach Querelen mit der kompletten Truppe in Richtung Gladbeck und hinterlässt in Bottrop hoffnungsvolle Nachwuchstalente, die von Hans-Günther Eberl engagiert aufgebaut werden. In unregelmäßigen Abständen erscheinen schriftliche Vereinsnachrichten.

 

1979

Maßlos enttäuscht ob der schlechten Trainingsbedingungen wechselt auch Hans-Günther Eberl nach Gladbeck und legt hier alle Ämter nieder. Den sportlichen Neuanfang wagt Ullrich Heidtmann mit den verbliebenen Talenten.

 

1981

Der Trainer der Leistungsgruppe, Dieter Wilhelm, muss aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Wieder steht man vor einem Neuanfang. In Gahlen stehen umfangreiche Renovierungsmaßnahmen an der Bausubstanz des in die Jahregekommenen Hauses an. Mit Ernst Emming tritt ein engagierter Vater im Vorstand an und entwickelt sich in der Folgezeit zum Motor und Arbeiter auf vielen Ebenen.

 

1982

Ernst Emming, inzwischen Geschäftsführer, ruft die Vereinszeitschrift „CHLORBRILLE“ ins Leben und intensiviert zusammen mit Günter Siebenborn die Beziehungen zum SC Wedding Berlin. Erstmals seit langer Zeit findet eine Berlinfahrt im Rahmen der Städtepartnerschaften statt. Die Erweiterung der SSG um die TSG Kirchhellen scheitert, die SSG verliert an Schlagkraft.

 

1983

Der Deutsche Meister Volker Friedrich wird erster Honorartrainer der SSG. Eine internationale Bottroper Schwimmwoche findet zum 25-jährigen Bestehen des Hallenbades statt.

 

1984

Der Mitgliederbestand im Jubiläumsjahr klettert auf 462. Viele Veranstaltungen für Groß und Klein werden angeboten. Wir verzeichnen nach längerer Abstinenz zwei Teilnehmer bei den Westdeutschen Meisterschaften

 

1985

Ernst Emming verstirbt plötzlich und hinterlässt in mehreren Bereichen eine riesen Lücke, die nur schwer zu schließen ist. Ludger Fleischer übernimmt die Redaktion der Vereinszeitschrift. Die Satzungwird erheblich modernisiert. Volker Friedrich gibt die Leitung der Wettkampfmannschaft an Michael Thiehofe ab.

 

1986

Eine Verjüngung im Vorstand tritt ein. Günter Siebenborn übergibt den Vorsitz an Roland Kreulich. Das Durchschnittsalter der Vorstandsmitglieder beträgt 30 Jahre.

In Gahlen wird vom Dach bis zum Boden gründlich renoviert. Mit Thorsten Koller nimmt nach 9 Jahren wieder ein Schwimmer an den Deutschen Meisterschaften teil.

 

1987

Das 1.Bottroper 24-Stunden-Schwimmen kommt bei der Bevölkerung gut an: 446 Teilnehmerschwimmen in Summe 1493 km. Monate der Vorbereitung für diese Breitensportveranstaltung haben sich gelohnt. Der Computer erobert die Vereinsverwaltung, zunächst allerdings nur im Bereich der Mitgliederverwaltung.

 

1988

Die Neuauflage des 24-Stunden-Schwimmens übertrifft das Ergebnis des Vorjahres, die Mitgliederzahlen erreichen 550, die Vereinszeitschrift erscheint kontinuierlich und zum 25. Mal; sie wird fortan an alle Vereinshaushalte per Boten verteilt. Der Breitensport boomt. Mit Thomas Pött als Nachfolger von Michael Thiehofe hofft man, sportlich erneut weiter dabei zu bleiben.

 

1989

Die Vereinsverwaltung strahlt: wir bekommen unsere Geschäftsstelle als Anlaufstation, Tagungs- und Materialraum. Der Versuch, mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter nochmehr Power zu schaffen, scheitert kläglich. Die SSG kränkelt. Wir richten in Bottrop den Bezirksjugendtag aus. Regelmäßige Begegnungen mit dem SC Wedding Berlin gehören weiter zum festen Jahresbestandteil, wechselnd in Bottrop und Berlin.

 

1990

Wir machen regional wie überregional bei Wettbewerben, als Ausrichter des Verbandsjugendtages, bei Aktionen mit der Sportjugend und mit einer Schulpartnerschaft auf unsaufmerksam, während intern der florierende Breitensport den Wettkampfbereich weiter in den Hintergrund drängt.

 

1991

Thomas Pött hört als letzter SSG-Trainer auf. Ein Nachfolger wird nicht gefunden, so dass die SSG ihre Tätigkeit einstellt. Die Baubehörde schließt das Vereinsheim wegen erheblicher Baumängel. Das24-Stunden-Schwimmen verläuft eher mager und erreicht nicht das Ergebnis der Vorjahre. Unser ehemaliger Vereins-vorsitzender Helmut Kreulich verstirbt.

 

1992

Die Geschäftsstelle wird langsam zum Vereinszentrum, in dem alle Fäden zusammenlaufen. Eine wöchentliche Geschäftsstunde wird eingerichtet. Die Vereinsverwaltung nimmt professionellere Züge an. Die Mitglieder wünschen mehrheitlich, dass das Vereinsheim erhalten bleiben soll. Daher werden die behördlichen Auflagen in Angriff genommen und das Heim wieder auf Jahre nutzbar gemacht.

 

1993

Das Bad wird für mehrere Monate geschlossen, so dass sowohl das 24-Stunden-Schwimmen als auch die Stadtmeisterschaften ausfallen müssen. Leistungssportlich sind wir auf dem absoluten Tiefpunkt angekommen. Mit breitensportlichem Angebot werden die Mitgliederzahlen aber gehalten.

 

1994

Die Mitgliederversammlung beschließt offiziell, das Vereinsheim weiterzu-betreiben. Nach Verhandlungen mit der Verwaltung können unsere Übungsstunden gesichert werden. Eine Seniorenschwimmtruppe mit Ehemaligen und jüngeren Erwachsenen wird unter der Leitung des zurückgekehrten Hans-Günter Eberl eingerichtet.

 

1995

Die Geschäftstelle wird renoviert. Nach 9 Jahren Personalkontinuität ergibt sich eine Änderung im Vorstand. Peter Biernath gibt das Amt des Jugendvorsitzenden an Marc Lewandowsky ab.

 

1996

Die Existenz des Hallenbades steht auf dem politischen Prüfstand. Eine Lösung für den maroden Bau ist noch nicht in Sicht. Im Freibad ist unser Verein derweil Ausrichter des Bezirksjugendcamps mit über 100 Teilnehmern.Das achte 24-Stunden-Schwimmen verzeichnet nur mäßiges Interesse.

 

1997

Die Mitgliederzahl ist nach langer Zeit rückläufig. Roland Kreulich übergibt das Amt des 1. Vorsitzenden an Peter Biernath, Bärbel Pyschny scheidet nach 15 Jahren vorbildlicher Kassenführung aus dem Amt. Das Vereinsheim ist wieder nutzbar, wovon aber wenig Gebrauch gemacht wird. Marc Lewandowsky versucht, mit der Übernahme der dahindümpelnden Wettkampfmannschaft neuen Schwung zu bringen, was letztlich auch gelingt.

 

1998

Sechs Monate lang wird das Hallenbad Stadtmitte umgebaut. In dieser Zeit können wir stark eingeschränkt in Welheim trainieren und den Mitgliederbestand halten. Mit der Wiedereröffnung gelten neue Regelungen (u.a. Drehkreuz), neue Öffnungszeiten und für uns neue ausgeweitete Trainingszeiten, so dass das Angebot erweitert werden kann. Nach 18 erfolgreichen Jahren und einer der längsten Amtszeiten gibt Ullrich Heidtmann die sportliche Leitung in jüngere Hände. Die Kassenverwaltung wird auf EDV umgestellt. Die 50.Ausgabe der „CHLORBRILLE“ erscheint.

 

1999

Die Stadt Bottrop erhebt erstmals teilweise Gebühren für die Nutzung der Hallen, was eine Beitragserhöhung nach sich zieht. Die SSG, ohnehin nur noch auf dem Papier bestehend, wird offiziell aufgelöst. Das 75-jährige Vereinsjubiläum wird mit einer großen Show- und Tanzveranstaltung in der Tanzschule Merten gefeiert. Der Verein bietet nun auch Wassergewöhnungskurse für Säuglinge und Kleinkinder an.

 

2000

Der Verein entdeckt den Karneval. Neben einer Kinderkarnevalsfeier nehmen wir zum ersten Mal mit einem eigenen Mottowagen am Rosenmontagsumzug teil.

Leider müssen aus verschiedensten Gründen sowohl das Bezirksjugendcamp, die Stadtmeisterschaften als auch erstmals die Partnerschaftsbegegnung mit dem SC Wedding abgesagt werden.

 

2001

Der Verein geht online. Eine hohe Fluktuation im Mitgliederbestand ist zu verzeichnen; gleichwohl bleibt die absolute Zahl stabil.

Zur Planung im sportlichen Bereich wird eine Arbeitsgemeinschaft „sportliche Ziele“ aus Vorstandsmitgliedern und Trainern gebildet, die den Vorstand in diesem Bereich deutlich entlastet. Das Vereinsheim wird wieder stärker frequentiert.

 

2002

Innerhalb des Vorstands gibt es erhebliche Differenzen zwischen verschiedenen Vorstandsmitgliedern. Bei den Vorstandswahlen kommt es zum Eklat. In einer Kampfabstimmung gewinnt der überraschend kandidierende Klaus Kalinke die Wahl zum sportlichen Leiter gegen den bisherigen Amtsinhaber Marc Lewandowsky. Klaus Kalinke tritt nach kurzer Zeit wieder zurück. In mehreren Vorstandsbereichen gibt es Personalwechsel, die Führungsmannschaft harmoniert insgesamt nicht miteinander. Die Krise in der Führung spitzt sich immer weiter zu, so dass am Ende zwei Interessengruppen entstehen. Trotzdem sind etliche Erfolge auf sportlicher Ebene zu verzeichnen. Der Verein stellt eine eigene Homepage ins Internet.

 

2003

Die Jahreshauptversammlung bringt Veränderungen. Nachdem Ludger Fleischer nach 23 Jahren nicht mehr antritt, setzt sich ein Teil der Vorstandsmannschaft um den Vorsitzenden Peter Biernath mit dessen Kandidaten durch und besetzt den Vorstand neu. Die rivalisierenden Gruppen bleiben bestehen, wenn auch letztlich Ruhe in den Vereinsalltag einkehrt. Etliche positive Veranstaltungen und die sportlichen Erfolge täuschen über die interne Anspannung hinweg. Der Sportbetrieb läuft, da die Mitarbeiter sich um des Sportes Willen bemühen, auch wenn der amtierende Vorstand in der vorliegenden Zusammensetzung nicht die notwendige Akzeptanz der Mitglieder zur Fortexistenz erhält. Im Herbst beginnt die Ära der „Teilschlüsselgewalt“ im Hallenbad. Ab sofort ist während der Trainingsstunden kein Schwimmmeister, sondern nur noch eine Reinigungskraft anwesend. Nach anfänglichen Problemen kehrt der Alltag ein. Viele Familien treten über ihre Kinder komplett dem Verein bei. Damit stellen sich neue Herausforderungen, um den Bedürfnissen für neue Zielgruppen Rechnung zutragen; die Mitgliederzahl im Erwachsenenbereich steigt deutlich an.

 

2004

77 Teilnehmer erscheinen zur mit Spannung erwarteten Jahreshaupt-versammlung. Ludger Fleischer tritt gegen den amtierenden 1. Vorsitzenden Peter Biernath an und wird mehrheitlich gewählt. Die übrigen Positionen werden teils mitbewährten, teils mit neuen engagierten Mitgliedern besetzt. Der Übungsbetrieb funktioniert in der Folgezeit ebenso reibungslos wie die Vereinsführung. Die neue Truppe harmoniert miteinander und arbeitet mit voller Kraft. Zum ersten Mal seit langer Zeit richten wir einen eigenen Wettkampf im Hallenbad aus. Der Erfolg dieses Mittel- und Langstreckenmeetings mit Mannschaften aus ganz NRW ist enorm. In den Trainingsstunden erreichen wir trotz geschickter Umbauten die Kapazitätsgrenze. Der Verein zählt im Juli über 600 Mitglieder und befindet sich weiter auf Expansionskurs. Die Homepage wird völlig erneuert, das Vereinsheim erfreut sich nach erfolgter Renovierung einer lange nicht erlebten Beliebtheit. Mit Aktionen wie dem Familienfest oder der Teilnahme am Outdoor-Aquarunning werden neue Wege beschritten.

Über 100 Gäste feiern am 06. November in der „Alten Börse“ das Vereinsjubiläum mit einer Zeitreise durch 80 Jahre SVg 1924.

 

2005

Im Vorstand ergibt sich erstmals seit längerer Zeit keine personelle Veränderung.

Die Halle platzt während der Trainingsstunden aus allen Nähten, so dass erstmals Wartelisten für die Vereinsaufnahme eingerichtet werden müssen. Zudem schließt das Hallenbad in Welheim für mehrere Monate renovierungsbedingt. Die Diskussion um den Abriss des Hallenbades Stadtmitte wird in Politik und Verwaltung, aber auch bei den Bürgern in Gang gesetzt. Im Rahmen der Umgestaltung des Bereiches um den Berliner Platz steht das Bad wohl im Weg. Ein Neubau an der Parkstrasse wird angedacht. Im September richten wir erfolgreich unser 1. Nationales Nachwuchsschwimmfest mit neun Vereinen aus dem Umkreis aus, nachdem auch die 2. Auflage des Mittel- und Langstreckenmeetings im Januar wieder ein Highlight war. Unser ehemaliger Mitarbeiter Dieter Wilhelm verstirbt.

 

2006

Das ganze Jahr über steht das Thema „Hallenbad Stadtmitte“ im Mittelpunkt. Schließlich wird das Schicksal des Bades besiegelt: Der Abriss wird für 2007 geplant, das neue Hallenbad an der Parkstrasse soll bis 2008 fertig sein. Für uns bedeutet dies einen Abschied auf Raten; zunächst das letzte 24-Stunden-Schwimmen, dann die letzten Vereinsmeisterschaften, dann die Vorbereitung auf die Übergangszeit in Welheim und die baldige Auflösung unserer Geschäftsstelle. In die Planungen werden wir erfreulicher Weise seitens der Verwatung von Anfang an mit einbezogen. Zwei verdiente Mitglieder verlieren wir durch Tod: Im Februar stirbt zunächst unsere langjährige Mitarbeiterin Hannelore Biernath im Alter von nur 51 Jahren, im Juni überrascht uns der Tod unseres ehemaligen Kassierers, Übungsleiters und Skatturnierleiters Ludwig Pyschny, der nur 53 Jahre alt wird. Im Vorstand herrscht Kontinuität, die Mitgliederzahl kann gesteigert werden. Schwimmer des Jahres sind Lena Thiehofe, Marjona Lewandowsky, Denis Gajda, Marcus Heidenhof und Miriam Kreuz.

 

2007

Nach knapp 49 Jahren geht eine Ära zu Ende: Am 29.01.2007 schließt das Hallenbad Stadtmitte für immer seine Pforten. Mit einer rührenden Abschiedsveranstaltung wird das Bad in den „Ruhestand“ geschickt. Im Laufe des Sommers erfolgt der endgültige Abbruch des gesamten Gebäudekomplexes. Auch unsere Geschäftsstelle wird in Schutt und Asche gelegt. Bereits am 14.09. können wir beim Spatenstich für das „Hallenbad am Sportpark“ in eine hoffnungsvolle Zukunft schauen; das Bad an der Parkstraße wird zweckmäßig, aber den Plänen entsprechend hübsch, mit 6 Bahnen, einer Tribüne, einem großen Lehrbecken und modernster Technik. Darüber hinaus wird auch unsere Geschäftsstelle unmittelbar integriert werden. Die Fertigstellung ist für Herbst 2008 vorgesehen. Die Übergangszeit in Welheim verläuft positiv. Die Mitgliederzahl kann gehalten werden; sogar einige weitere Übungsstunden können im Rahmen einer Umverteilung belegt werden. Das Kursangebot wird weiter ausgebaut. Bei den Stadtmeisterschaften nehmen die übrigen Bottroper Schwimmvereine leider nicht teil. Ob der noch besseren Trainingsmöglichkeiten verlassen uns einige Leistungsträger startrechtmäßig in umliegende Städte, darunter auch Marjona Lewandowsky und Lena Thiehofe, die in den letzten Jahren sehr erfolgreich waren. Beide überörtlichen Wettkämpfe können auch in Welheim wie zuvor in Stadtmitte reibungslos und erfolgreich durchgeführt werden. Mit Miriam Kreuz und Kathrin Demler haben wir gleich zwei Mitglieder im Nachwuchskader des Schwimmverbandes NRW. Im Bezirkskinderpokal kann erstmals ein Mannschaftssieg errungen werden. Mit 46 Kampfrichtern stellen wir ein rekordverdächtiges Team. Das Vereinsheim in Gahlen ist annähernd an jedem Sommerwochenende ausgebucht. Im Vorstand zeichnen dieselben Personen wie im Vorjahr sich verantwortlich. Die Mitgliederversammlung beschließt nach langer redaktioneller Vorarbeit die komplette Neufassung einer zeitgemäßen Vereinssatzung. Die Vereinszeitschrift „CHLORBRILLE“ feiert Jubiläum: Sie erscheint nun seit 25 Jahren kontinuierlich und schreibt die Ausgaben 68-70.

Lediglich die Teilnehmerzahlen einzelner interner Veranstaltungen lassen zu wünschen übrig.

 

2008

Die Übungsstunden und sportlichen Veranstaltungen finden bis November im Wesentlichen im Hallenbad Welheim statt, was einen hohen organisatorischen Aufwand bedeutet. Trotzdem kann die Mitgliederzahl auf stolze 896 gesteigert werden. Alle erwarten sehnsüchtig die Eröffnung des neuen Hallenbades im Sportpark. Nach zügigem Bau wird das Bad pünktlich am 07.11.2008 durch Oberbürgermeister Peter Noetzel feierlich eröffnet, nachdem wir bereits im Oktober ein inoffizielles Probetraining durchführen durften. Das Bad hält, was es verspricht: neben Funktionalität und kurzen Wegen besticht es durch eine moderne Einrichtung und eine gute Optik. Es passt gut in die Umgebung; die Parkplatzsituation ist geradezu komfortabel, wenn man an die Jahre in Stadtmitte denkt. Das Bad wird von den Bürgern gut angenommen, und der organisierte Schwimmsport boomt. Wir können uns vor neuen Anfragen kaum retten. Eine Ausweitung unserer Trainingsstunden nehmen wir gern an. Direkt im Bad erhalten wir unsere Vereinsgeschäftsstelle. Bereits zwei Tage nach der Eröffnung wagen wir uns an die erste Veranstaltung, nämlich die Stadtmeisterschaften. Alles verläuft reibungslos. Das Bad ist zweckmäßig, alltagstauglich und endlich auch wettkampfgeeignet. Am 15.12.kommt es zwar bereits zur ersten technischen Panne während unserer Vereinsstunden. Das gesamte Bad muss schnell geräumt werden, was bestens gemeistert wurde, bis die Feuerwehr kommt. Passiert ist erfreulicher Weise nichts Schlimmes. Im Vorstand gibt es einen Wechsel: Achim Maron gibt die Leitung des Vereinsheims an Markus Werning weiter. Unser ältestes Mitglied, Fritz Arnsmann, stirbt mit 89 Jahren.

Die besten Leistungen bei den Vereinsmeisterschaften erzielen Marcus Heidenhof und die zwischenzeitlich zu uns zurückgekehrte Marjona Lewandowsky. 2 weitere Leistungsträger des Jahres, Miriam Kreuz und Kathrin Demler, verlegen ihr Startrecht.

 

2009

Der Trainingsalltag im neuen Bad kehrt ein. Im Wesentlichen klappt alles bestens. Während des Trainings weiten wir unser Angebot an der Infotheke mit einem erweiterten Team und Service aus. Da das Bad in Kirchhellen renovierungsbedingt schließt, nehmen wir zwischenzeitlich in unseren Vereinsstunden Trainings-gruppen der TSG und der DLRG auf. Zum ersten Mal richten wir in Bottrop mit der NRW-Kurzbahnmeisterschaft der Masters Titelkämpfe auf Landesebene aus. Daneben sind wir zum siebten Mal Ausrichterdes Mittel- und Langstrecken-meetings sowie zum 5. Mal des Nationalen Nachwuchsschwimmens. Beim Bezirkskinderpokal, der ebenfalls vor heimischer Kulisse stattfindet, gelingt sogar ein weiterer Jahrgangssieg. Marjona Lewandowsky nimmt an den Deutschen Meisterschaften „Freiwasser“ in Lindau am Bodensee teil, während Philipp Demler in den Nachwuchskader des Bezirks berufen wird. Bei den Vereinsmeisterschaften siegen Antonia Stenbrock, Philipp Demler, Kathrin Demler, Marcus Heidenhof, Jill Ohlendorf und Sebastian Böhmer. Im Herbst ist die Vereinsgeschäftsstelle endlich fertig eingerichtet und wird im Rahmeneines Tages der offenen Tür, zu der auch unser Oberbürgermeister kommt,  feierlich eröffnet. Ab jetzt findet wieder eine wöchentliche Geschäftsstunde statt. Wir begrüßenmit Josephine Spengler unser 1000. Mitglied. 4 Ausgaben der Vereinszeitschrift „CHLORBRILLE“ erreichen die Mitglieder. DieVereinsjugend stellt ein teilweise erneuertes Veranstaltungs-programm und –konzept auf. Erstmals wird eine St.-Martinfeier mit Laternenumzug angeboten. Daneben sind auch die übrigen Veranstaltungen wie Karnevalsfeier, Pfingstfreizeit, Halloweenfest und Weihnachtsfeier gut besucht.

Das Familienfest ist mit 45 Teilnehmern ausgebucht.

 

2010

Im Vorstand gibt es zunächst keine Wechsel. Unsere Jugendvorsitzende tritt im Sommer nach Unstimmigkeiten in der Jugendkasse zurück; kommissarisch übernimmt die bisherige 2. Jugendvorsitzende Carina Seipelt das Amt. Jill Ohlendorf löst Carina Seipelt kommissarisch auf deren Posten ab. Carina Seipelt wird in den Bezirksjugendausschuss berufen. Ein besonderes Jubiläum feiert Irmgard Prömel: Sie ist seit 80 Jahren Mitglied. Inge Heidenhof, langjährige Fachschaftsleiterin im Sportbund Bottrop, gibt den Staffelstaban Martina Punsmann vom SV 1911 weiter. Etliche Weiterbildungen im Kampfrichter-und Trainerbereich sind zu verzeichnen. Beim Mittel-und Langstreckenmeeting kommen wir mit knapp 1.100 Meldungen an unsere Kapazitätsgrenze.

Wir richten erneut den Kinderpokalwettkampf des Bezirks aus.

Im Dezember sind wir Gastgeber der Nordwestfälischen Hallenmeisterschaften.

Nicole Maier und Philipp Demler heißen die erfolgreichsten Aktiven, die diverse Titel auf Bezirksebene erschwimmen. Mit Bernd Bienek erzielt ein aktiver Masters-Schwimmer einige Treppchenplätze auf Landesebene. Bei den Vereinsmeister-schaften werden die besten Leistungen von Marcus Heidenhof, Marjona Lewandowsky, Antonia Stenbrock, Max Griebner, Jill Ohlendorf und Martin Döing geschwommen. Ein Sponsorenschwimmen zu Gunsten der Erdbebenopfer in Haiti bringt sagenhafte 5.570,-€ ein. Aus verschiedenen Gründen muss die Sanierung des Daches des Vereinsheims verschoben werden. Wir nehmenan einer Großveranstaltung der Bezirksjugend teil: 92 der insgesamt 750 Teilnehmer am Besuch der Zoom-Erlebniswelt Gelsenkirchen stammen aus unseren Reihen.

Das Piratenfest der Bezirksjugend findet auf unserem Gelände in Gahlen statt. Neben den bewährten Jugendveranstaltungen wird erstmals eine Ostereiersuche in Gahlen angeboten, die gut angenommen wird.

 

2011

Zwei verdiente Mitstreiter verlassen aus beruflichen Gründen den Vorstand: Nadine Schlossarek und Michael Langer werden auf der Jahreshauptversammlung gebührend verabschiedet. Die Mitgliederzahl kann über 1000 gehalten werden.

Schwimmerin des Jahres ist Nicole Maier, die allein 7 Einzeltitel auf Bezirksebene holt. Weitere Bezirkstitel werden durch Nikita Grabko, Lukas Thürstein und Max Spielvogel erschwommen. Sandrina Schwarze holt über 5000 m Freistil den Vizetitel bei den NRW-Freiwassermeisterschaften. Bei den Deutschen Meister-schaftender Masters nimmt Marjona Lewandowsky teil und wird Alters-klassenachte. Vera Sporckmann und Philipp Demler schaffen die Pflichtzeiten für die NRW-Jahrgangsmeisterschaften. Wir richten neben unseren etablierten Vergleichswettkämpfen den Bezirkskinderpokal, den Bezirksmehrkampfpokal und die NRW-Masters in unserem Hallenbad aus. Mit Norbert Heidenhof haben wir nun einen 2. lizensierten Schiedsrichter. Für den Aquafitnesskurs, der jeden Samstag stattfindet,haben wir das Zertifikat des DOSB erhalten. Carina Seipelt wird Jugendsprecherin bei der Bottroper Sportjugend. 

Das Vereinsheim in Gahlen erhält ein neues Dach, der Schlafraum wird renoviert.

Die Vereinshomepage wird vom Grunde auf erneuert und erscheint in neuem Glanz. Sie besticht durch Abwechslungsreichtum und Aktualität. Anfang Januar gehen wir mit dem Neujahrsempfang neue Wege. Die Veranstaltung erfährt eine sehr gute Resonanz bei Mitgliedern, Eltern, Mitarbeitern und Gästen. Neben den klassischen Vereinsveranstaltungen (insbesondere im Jugendbereich mit der Karnevalsfeier, der Halloweenfeier, der Weihnachtsfeier u.a.) wird eine Familienfahrt zum Safaripark Stukenbrock durchgeführt. Das Familienfest in Gahlen und eine Wettkampffahrt nach Niedersachsen runden das außersportliche Angebot ab.

 

2012 

Wir erringen mal wieder herausragende Erfolge auf Meisterschaftsebene. Nicole Maier schwimmt bei ihrer ersten Teilnahme auf NRW-Ebene gleich zu Bronze über 200 m Schmetterling. Neben ihr kommen auch Jana Hegemann und Niklas Janik zu Titeln auf Bezirksebene. Bei der Bezirksfreiwassermeisterschaft erleben wir ein Kuriosum: Über 4 x 50 m Freistil mixed erobern unsere Staffeln in der offenen Klasse das komplette Treppchen. Die Masters sind „Stammgäste“ auf Bezirks-, NRW- und Deutschen Meisterschaften. Lina Achtermann und Sandrina Schwarze nehmen an den Deutschen Freiwassermeisterschaften über 5 km in Großkrotzenburg teil. Nach sechsjähriger Pause veranstalten wir wieder mal ein 24-Stunden-Schwimmen, bei welchem Jakob Skowranek einen neuen Stadtrekord über 52,5 km aufstellt. Unsere beiden Wettkampfveranstaltungen sind gut besucht, insbesondere das Nachwuchsschwimmen beschert uns nach einer vollständig neu konzipierten Ausschreibung eine Anmeldeflut von über 1.000 Starts, die ja an einem Tag abgefertigt werden müssen. Im Herbst stellen wir unser Schwimmkurssystem aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen komplett um und bieten dies nun als „10-Stunden-Paket“ an. Zudem schaffen wir mit den Bronze-Kursen ein neues Angebot.

Eine neue Aktion hat der Jugendvorstand angeboten. Kinder und Jugendliche konnten im Malakoffturm in Bottrop an der Kletterwand klettern. Pech mit dem Wetter hatten die Teilnehmer bei der Fahrt zum "Fort Fun" in Bestwig. Dafür war der Park sehr leer und man konnte mehrere Runden Achterbahn hintereinander fahren.  Aus beruflichen Gründen kam es zu personellen Veränderungen im Jugendvorstand. Um das Vereinsleben auch außerhalb des Hallenbades wieder zubeleben, wurde anstatt des obligatorischen Herbstfestes erstmalig ein Sommerfest veranstaltet, das sich großer Resonanz erfreuen konnte.

 

2013

Aus Sparzwängen schließt die Verwaltung zum Jahresende das Lehrschwimmbecken am Windmühlenweg. Bereits seit dem Herbst ist dies nach einem – natürlich nicht mehr reparierten – Defekt nicht mehr nutzbar. Nach etlichen Gesprächen mit der Verwaltung können wir die Wassergewöhnungskurse jedoch im Sportpark zu den gewohnten Zeiten anbieten. Àpropos „Sparzwänge“: Für eigene Veranstaltungen werden die Vereine mittlerweile in nicht unerheblichem Maße für die Hallennutzung zur Kasse gebeten, so dass auch aus finanziellen Gründen in diesem Jahr die Stadtmeisterschaften ausfallen.

Uli Telke übernimmt wieder den Posten des Fachschaftsleiters in Sportbund. Mit 45 aktiven Kampfrichtern stellen wir den größten Vereinskader innerhalb des Bezirks. Herausragende Aktive des Jahres ist Nicole Maier, die die Qualifikation zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin schafft. Mit vier Startern sind wir auch bei der Masters-EM im niederländischen Eindhoven dabei.

Leider hat ein Virus zeitweise unsere Homepage lahm gelegt.

Außerhalb des Schwimmbeckens hat der Jugendvorstand wieder zahlreiche Aktionen angeboten. Zusätzlich zu den jährlich wiederkehrenden und erfolgreichen Aktionen fanden diesmal auch eine Fahrt zum Allwetterzoo in Münster und eine Fahrt ins Phantasialand. Seit langem musste eine Veranstaltung wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden. Die St. Martinsfeier ist daher ausgefallen. In 20 Minuten ausgebucht hingegen war die Pfingstfreizeit.   

 

2014

Nach 10 Jahren als Vorsitzender hat Ludger Fleischer sein Amt an Norbert Heidenhof weitergegeben. Auch Markus Werning wurde von Frank Reininghaus als Gahlenwart abgelöst. Tanja Hegemann wurde als 2. Vorsitzende neu im Vorstand aufgenommen.

In unserem 90. Jahr des Bestehens wurde an eigener Sportstätte nicht nur zum 11. Mal das Mittel- und Langstreckenmeeting ausgetragen, sondern es fand auch das 10. Nachwuchsschwimmen für Schwimmer bis 12 Jahre statt, bei welchem wir mit 1.251 Einzelmeldungen einen neuen Rekord vermelden konnten. Darüber hinaus durften wir die Premiere der Sprint- und Staffelmeisterschaften des Bezirks Nordwestfalen in unserem Bad ausrichten. Für unsere Mitglieder haben wir wieder den Neujahrsempfang (auch mit geladenen Gästen) und unser Sommerfest veranstaltet. Bei einem vereinseigenen Erste-Hilfe-Lehrgang ließen sich gleich 18 Mitglieder fortbilden. Neben vier neuen Sportassistenten besuchen etliche Mitglieder Aus- und Fortbildungen im Kampfrichter- und Übungsleiterwesen.

Nach einem Jahr Abstinenz fanden die Stadtmeisterschaften, veranstaltet von allen drei Vereinen, im Oktober statt.

Die Hallenbäder, mit Ausnahme des am Sportpark, wurden in den Ferien geschlossen und erst wieder eine Woche vor Ferienende geöffnet. Dies resultiert aus Sparmaßnahmen des Bottroper Haushaltes.

Die Geschäftsstunde unseres Vereins wurde nicht wahrgenommen, daher wurde das System auf ein Vereinshandy umgestellt. Die Homepage wurde unter neuer Domain und neuem Provider wieder eingerichtet.

Beim Sponsorenschwimmen zugunsten des RTL-Spendenmarathons haben sich in diesem Jahr unsere Schwimmer mächtig ins Zeug gelegt. 

Nicole Maier nahm erneut an der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin teil und unterbat im Dezember bei der Bezirksmeisterschaft als erste weibliche Aktive des Vereins überhaupt die Minutengrenze über 100 m Freistil. Christian Eudenbach vertritt die Vereinsfarben bei den Deutschen Freiwasser-meisterschaften in Hamburg.

Mit der Karnevalsfeier, der Teilnahme am Rosenmontagsumzug, der Oster-eiersuche, der Pfingstfreizeit, der Halloweenfeier, der Weihnachtsfeier und der Helferfeier fanden wieder viele Veranstaltungen für die Kinder und Jugendlichen des Vereins statt. Neben den gut besuchten traditionellen Aktionen organisierte der Jugendvorstand 2014 für die Älteren eine Kanutour auf der Lippe mit anschließendem Grillen und Übernachten im Vereinsheim in Gahlen.     

 

2015

In diesem Jahr 2015, hatten wir wieder einige, gut besuchte Vereins-veranstaltungen, wie den Neujahrsempfang, Gahlenputz, Sommerfest, die neben den vielen sportlichen Veranstaltungen standen. Bei allen Ver-anstaltungen konnten wir uns wieder auf die tatkräftige Unterstützung vieler Vereinsmitglieder verlassen.

Die Mitgliederversammlung hatte in diesem Jahr über eine wesentlich überarbeitete Satzung  zu entscheiden und erteilte dem Vorstand das Mandat erteilt säumige Zahler auch über ein Inkassounternehmen zur Zahlung zu bewegen. Der Vorstand wurde in einer Position geändert, als 2. Geschäftsführerin wurde Ute Urbanietz gewählt.

Für unsere Kurzzeitmitglieder haben wir eine Unfallversicherung abgeschlossen, um einen ausreichenden Versicherungsschutz zu gewährleisten. Neben der Überprüfung durch die Bundesknappschaft haben wir den neuen Freistellungsbescheid für die Jahre 2012-2014 beantragt, der uns die Gemeinnützigkeit sichert.

In Gahlen wurde sukzessive die Renovierungsarbeiten fortgesetzt. Das Vereinsheim erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit.

Nach über eineinhalbjähriger Vorbereitung, während der das gesamte Kurssystem inhaltlich und organisatorisch überarbeitet wird, erhalten wir als - zu diesem Zeitpunkt – gerade einmal fünfter Verein in NRW die Auszeichnung zur „Zertifizierten Schwimmschule“. Neben etlichen weiteren Qualifikationen haben wir vier neue Sportassistenten und gleich fünf neue Trainer-C. Zudem erhält mit Jörg Hegemann ein dritter Kampfrichter die Schiedsrichter-Lizenz.

Nach den Herbstferien bekommen wir freitags etwas mehr Wasserzeit und können dadurch eine weitere Trainingseinheit anbieten. Leider müssen wir jeweils eine mehrwöchige komplette und teilweise Schließung des Hallenbads im Sportpark aufgrund von Schäden an den Fliesen hinnehmen.

Unsere Wettkämpfe gehen gewohnt souverän über die Bühne. Beim Mittel- und Langstreckenmeeting geht sogar die amtierende Welt- und Europameisterin Isabelle Härle an den Start. Das Nachwuchsschwimmen verzeichnet zum wiederholten Mal Rekordbeteiligung. Zum dritten Mal (nach 2009 und 2011) richten wir die NRW-Kurzbahnmeisterschaft der Masters aus. Leider verzichten die übrigen Bottroper Schwimmvereine auf eine Beteiligung an der Stadtmeisterschaft. Bei unserer Vereinsmeisterschaft werden über eine Mehrkampfwertung erstmals Gesamtsieger ermittelt.

Der Jugendvorstand hat 12 Aktionen veranstaltet und dabei fast 580 Kinder betreut. Neu durchgeführt wurde die Fahrradtour nach Gahlen mit Übernachtung für die Jugend. Ebenfalls für die Jugend wurde ein Klettertag in der  "Arena 79" veranstalt.  Wie jedes Jahr wurden natürlich auch zu Karneval, zu Rosenmontag, zu Ostern, zu Pfingsten  zu Halloween und zu Weihnachten entsprechende Aktionen angeboten. Den Helfern wurde wieder mit einer eigenen Helferfeier gedankt. Bei der Jugendversammlung wurde die neue Jugendordnung verabschiedet. Demnach sind nun alle Vereinsmitgleider ab 7 Jahren bis einschließlich 17 Jahren bei der Jugendversammlung wahlberechtigt. Christian Eudenbach hat als Mitarbeiter Kinder Sandra Scharnowski abgelöt und Jil Lewandowsky hat Lena Weinforth als Jugendsprecherin abgelöst.  



2016

Im Januar begann der Startschuss für unser neues Mitgliederverwaltungs-programm.  Am Anfang holperte es noch etwas, aber die Vorteile, dass wir nun mehrfach auf das Programm zugreifen können zeigte sich in der Zukunft als sehr hilfreich.

Wie in den Vorjahren war 2016 wieder unser Neujahrsempfang die erste Vereinsveranstaltung. Als nächste große Veranstaltung in diesem Jahr war, wie in den Jahren zuvor, der Karnevalsumzug eingeplant. Viele Hände haben mitgeholfen, den Wagen und das Drumherum zu gestalten. Leider hat uns Petrus einen Strich durch dieses Event gemacht und den Umzug quasi weggeblasen. Aufgrund einer Sturmwarnung wurde der Umzug aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Im März haben wir unsere Mitgliederversammlung durchgeführt. Erstmals wurden die Mitglieder über Aushänge, Homepage und Email darüber informiert. Im Vorstand gab es einige Veränderungen: Tanja Hegemann wurde zur 1. Geschäftsführerin (vorher 2. Vorsitzende) und Jill Ohlendorf zur 2. Geschäftsführerin (vorher Jugendvorstand) gewählt.  Die Position der 2 . Vorsitzenden änderte sich ebenfalls, Ute Urbanietz vorher 2. Geschäftsführerin, übernahm diese Tätigkeit. Uli Telke schied nach vielen Jahren im Vorstand aus.

Gahlen wurde zu Karfreitag für das Jahr wieder auf Vordermann gebracht, um die eigenen Veranstaltungen besonders der Jugend und die externen Vermietungen durchführen zu können.

Insgesamt wurden von unserem Jugendvorstand wieder viele, sehr gut besuchte, Veranstaltungen durchgeführt. Das Feedback zeigt, dass hier sehr gute Arbeit geleistet wird.

Bei unserem Sommerfest wurden wir ausnahmsweise mal vom Regen verschont, jedoch waren die Temperaturen noch so niedrig, dass das Sommerfeeling ausblieb.

 Die Verwaltung unseres Vereins beschäftigte sich in diesem Jahr mit verschiedenen Themen, z. B. Rundfunkgebühren, Gema-Gebühren.

Im Januar haben wir unseren Freistellungsbescheid bekommen, damit bleiben wir ein gemeinnütziger Verein.

Die Zahlung Mitgliedsbeiträge der Mitglieder, die sich an ihrem Eintrittsdatum und der Zahlungsweise orientiert wurde angepasst, um die  Zahlungstermine transparenter zu machen.  Die Zahlungen wurden für alle Mitglieder auf den 01.03. und 01.09. eines Kalenderjahres festgelegt und umgesetzt.

Erfolgreich war die Einbindung eines Unternehmens, um an die säumigen Zahler zu kommen und von diesen die ausstehenden Beiträge zu erhalten.

Die Überprüfung der Zahlungen an unsere Übungsleiter sowohl durch das Finanzamt als auch durch die Sozialversicherung hat zu dem Konzept geführt, die Verwaltung der Übungsleiter, die der Sozialversicherungspflicht unterliegen durch unseren Steuerberater  durchführen zu lassen.

Die Schwimmschule hat sich etabliert. Trotz mittlerweile 22 Kursen gibt es teilweise lange Wartelisten. Sportliche Highlights sind die erneute Teilnahme von Nicole Maier an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin sowie ihre Vizemeisterschaft bei der NRW-Jahrgangsmeisterschaft in Wuppertal – jeweils über 200 m Schmetterling. Seine Premiere auf NRW-Ebene feierte Niklas Janik bei der Jahrgangsmeisterschaft für die jüngeren Jahrgänge in Dortmund. Diese beiden Aktiven verteidigten zum Ende des Jahres auch jeweils ihre Titel bei der Vereinsmeisterschaft. Darüber hinaus waren wir auch international vertreten. Christian Eudenbach und Jakob Skowranek vertraten die Vereinsfarben bei der Europameisterschaft der Masters in London.

Mit drei Sportassistenten, zwei Trainern-C sowie erstmals zwei Fachübungsleitern Rettungsschwimmen sind wir qualitativ gut ausgestellt. Nach den Sommerferien müssen nach einigen Abgängen zwar gleich über 20 Einheiten neu besetzt werden, doch finden sich schnell neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Neben den etablierten Veranstaltungen Mittel- und Langstreckenmeeting und Nachwuchsschwimmen richten wir im November erstmals ein zweitägiges Pokalschwimmen, angelehnt an die Ausschreibung zur Bezirksmeisterschaft, aus. Da sich die Bottroper Vereine nicht auf eine Line zur Ausrichtung einigen können, entfällt die Stadtmeisterschaft.

Neben den jährlichen Veranstaltungen zu Karneval, Ostern, Pfingsten, Halloween und Weihnachten veranstaltete der Jugendvorstand erstmalig Wasserskifahren in Duisburg-Wedau und wieder einen Familientag samt Fahrradtour in Gahlen. Die Aktionen wurden auch 2016 wieder gut besucht und waren bis auf die Ostereiersuche nach kurzer Zeit ausgebucht. Die Helferfeier wurde ebenfalls wieder veranstaltet, um den zahlreichen treuen Helfern nochmal zu danken. Im Jugendvorstand gab es eine Veränderung. Jill Ohlendorf hörte als 2. Jugendvorsitzende auf und wurde von Nicole Meyhöfer abgelöst. Die anderen Jugendvorstandsmitglieder wurde wiedergewählt.


2017

In diesem Jahr hat Carina Skowranek den Sprung aus dem Jugendvorstand in den Hauptvorstand gemacht. Bernhard Widawski hat in diesem Jahr die Position des Vereinsheimsverwalters von Frank Reininghaus übernommen. Der Vorstand beschäftigte sich u.a. mit den Vorbereitungen für den alle 3 Jahre zu beantragenden Freistellungsbescheid und der Pflichten als Arbeitgeber für unsere Übungsleiter, dies erforderte externe Unterstützung.

Die Anzahl der Mahnungen der Mitgliedsbeiträge haben sich zwar erhöht, jedoch werden die ausstehenden Beträge geringer. Den Vereinsmitgliedern wurde wieder die Anschaffung von Trainingskleidung angeboten. Den Übungsleitern wurde Arbeitskleidung gestellt.

Leider konnte in unserem 93. Vereinsjahr kein Karnevalswagen gestellt werden, jedoch wurden der Neujahresempfang und auch das Sommerfest von den Mitgliedern angenommen. Für diese Veranstaltungen wurde ein großer Kühlschrank angeschafft.

Für das Vereinsheim wurden verschiedene Maßnahmen vorgeplant, die für den Erhalt umgesetzt werden müssen.

Im Sommer haben wir für 3 Wochen den Trainingsbetrieb geplant unterbrochen, damit die Übungsleiter nach dem ununterbrochenen Einsatz eine Pause einlegen konnten.

Auch in diesem Jahr wurden keine Stadtmeisterschaften ausgerichtet.

Das Konzept der Schwimmschule wird komplett überarbeitet. Zum Ende des Jahres werden wir unter dem inzwischen eingeführten Label "Schwimm Gut" erneut für zwei Jahre zertifiziert. Mittlerweile werden wöchentlich 24 Kurse angeboten. Über 500 Vormerkungen erreichen uns über das gesamte Jahr.
Herausragender Schwimmer ist Niklas Janik mit der erneuten Teilnahme an der NRW-Meisterschaft sowie Treppchenplätzen und Jahrgangstiteln auf Bezirksebene. Zum Ende des Jahres wird er als erster Akteur unseres Vereins in den Förderkader Bottroper Leistungssportler berufen.
Bei der DMS verpasst das Herrenteam nur knapp den Aufstieg in die Bezirksliga. Jill Ohlendorf und Jakob Skowranek nehmen an der Masters-WM in Budapest teil.
Die eigenen drei Wettkämpfe werden erneut ausgerichtet. Während die Meldezahlen beim Mittel- und Langstreckenmeeting weiter rückläufig sind, geraten wir bei der erst zweiten Austragung des Pokalschwimmens bereits an unsere Kapazitätsgrenze. Die Vereinsmeisterschaft wird erstmals an einem Samstagnachmittag ausgetragen. Die Wertungskriterien werden komplett überarbeitet. Nicole Maier und Niklas Janik verteidigen ihre Vorjahrestitel erfolgreich. Eine Stadtmeisterschaft wird wiederum mangels Interesse der übrigen Bottroper Vereine nicht durchgeführt.
Neben den regulären Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten über Bezirks- und Verbandsebene, die uns vier neue Kampfrichter und drei neue Trainer-C bescheren, setzen wir verstärkt auf vereinseigene Fortbildungen. Zu Beginn des Jahres werden in Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst gleich zwei Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt. Erstmals nehmen wir selbst auch die Rettungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Im Herbst findet dann zunächst eine vereinseigene Fortbildung für den Bereich "Anfängerschwimmen" statt, bevor dann erstmals eine vereinseigene Ausbildung zum Sportassistenten durchgeführt wird.

Auch in diesem Jahr veranstalte der Jugendvorstand wieder seine jährlichen Veranstaltungen zu Karneval, Halloween und Weihnachten, an denen jeweils 40 Kinder teilnahmen. Bei den Erwachsenen, die in diesem Jahr den Jugendvorstand untersützt haben, wurde sich wieder im Rahmen einer Helferfeier mit Pizza und Getränken bedankt. In unserem Vereinsheim in Gahlen fand auch in diesem Jahr wieder eine Ostereiersuche mit den Kindern statt. An Pfingsten fuhr der Jugendvorstand mit 21 Kindern in das Vereinsheim, um dort zusammen ein Wochenende zu verbringen. Ebenfalls wurde dieses Jahr mal wieder ein Klettertag in der Kletterarena in Bottrop veranstaltet.

Im Jugendvorstand gab es in diesem Jahr einige Veränderungen in den Positionen. Carina Skowranek hörte als erste Jugendvorsitzende auf und wurde von Nicole Meyhöfer abgelöst. Jakob Skowranek übernahm die Position des 2. Jugendvorsitzenden.

Dennis Hegemann konnte aus altersgründen nicht mehr als Jugendsprecher wiedergewählt werden und wurde durch Yannik Urbanietz abgelöst.

Carina Skowranek übernahm die Position Mitarbeiter Kinder und Dennis Hegemann wurde als Mitarbeiter Jugend  gewählt. Jil Lewandowsky blieb weiter in ihrer Position als Jugendsprecherin.


2018

In das Jahr 2018 sind wir mit einem neuen Rekord von 1549 Mitgliedern gestartet, das waren 101 Mitglieder mehr als zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auf der Mitgliederversammlung wurde das Vorstandsteam unverändert bestätigt. Der Vorstand erhielt das Mandat zur Instandsetzung von Gahlen. Die Gebäudestatik und die Fundamente wurden geprüft, hausnahe Bäume wurden entfernt und die Elektrik wurde instand gesetzt. Zusätzlich wurden Rauchmelder installiert und ein Dach saniert. Allerdings ist unsere Zufahrtsbrücke zu unserem Gelände in schlechtem Zustand, sodass diese nur noch von PKW befahren werden kann. Allerdings ist noch nicht geklärt, wer der Eigentümer ist. Deshalb musste eine Abwasserleitung über das Gelände gelegt werden, sodass der Tank weiter kostengünstig abgepumpt werden kann.

In diesem Jahr wurde auch wieder die Beschaffung von Vereinskleidung angeboten, die zahlreich angenommen wurde. Leider war die bisherige Kleidung nicht mehr zu beschaffen, sodass wir uns für das Nachfolgermodell entschieden haben.

Die Konzentration auf zwei Zahlungstermine für Wiederholungszahlungen hat sich etabliert, leider haben wir immer noch Probleme mit nicht gedeckten Konten oder vergessenen Zahlungen.

Aufgrund des guten Ergebnisses aus dem Jahr 2017 konnten wir wieder einen Betrag den Rücklagen zuordnen. Um die Einnahmen aus Kurz- und Langzeitmitgliedschaft besser zu überblicken wurde bei der Volksband Dorsten e.G. ein neues Konto eingerichtet. Mit unserem Steuerberater wurden alle Maßnahmen abgestimmt, damit im Oktober der Antrag auf Freistellung eingereicht werden konnte.

Mitte des Jahres trat die neue Vergütungsordnung für unsere Übungsleiter in Kraft, mit dem Ziel einer den Anforderungen entsprechenden Bezahlung. In diesem Jahr hatten wir 53 Übungsleiter im Einsatz, davon 8 als Minijobber und einen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Im März holte uns die Auswirkung der neuen Datenschutzgrundverordnung, DS-GVO ein. Wir mussten in kurzer Zeit unserer Homepage sicher gestalten, eine Datenschutzordnung verfassen und verschiedenes mehr. Wir konnten Rebecca Grimm als Datenschutzbeauftragte gewinnen. Die erforderliche Kommunikation zu Gruppenbelegungen und -teilnahmen sowie -ergebnissen erfolgt jetzt über eine Cloudlösung.

Der Umfang der Verwaltungsarbeit ist so umfangreich, dass sich der Vorstand entschloss, eine Bürokraft einzusetzen. Miriam Klußmann konnte für diese Tätigkeit gewonnen werden, die sie im Oktober antrat.

Nach erneutem Absinken der Meldezahlen wird das Mittel- und Langstreckenmeeting zum letzten Mal durchgeführt und im Laufe des Jahres eine Nachfolgeveranstaltung für 2019 konzipiert. Die beiden übrigen Wettkämpfe erfreuen sich jedoch weiterhin sehr reger Nachfrage.
Bei der DMS feierte unsere Damenmannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga, die Herren scheiterten leider zum wiederholten Male um Haaresbreite.
Herausragender Schwimmer war Niklas Janik mit der erstmaligen Qualifikation zur Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin, einigen Top-10-Platzierungen auf Landesebene und etlichen Spitzenplätzen auf Bezirksebene sowie der erfolgreichen Titelverteidigung bei der Vereinsmeisterschaft. Unsere beste Schwimmerin der letzten Jahre Nicole Maier wechselte nach Gladbeck aufgrund besserer Trainingsbedingungen. Beide Schwimmer wurden durch die Fachschaft „Leistungssport in Bottrop“ gefördert.  Als vielversprechende Talente für die Zukunft erwiesen sich Laura Thürstein als neue Vereinsmeisterin und Nele Banczyk mit einem Vizetitel ihres Jahrgangs auf Landesebene im Freiwasserschwimmen. Auch unsere Masters nahmen wieder erfolgreich an den diversen Meisterschaften auf Bezirks- und Landesebene teil.
Zur Mitte des Jahres hin erfuhren wir mehr oder weniger durch Zufall von neuen Trainingszeiten aufgrund eines neuen Zuschnitts der Öffnungszeiten für den öffentlichen Badebetrieb. Das bedeutete erheblichen kurzfristigen Planungsaufwand. Unter dem Strich haben wir sogar mehr Wasserzeit bekommen, die Zeiten haben sich jedoch teilweise noch weiter in die späteren Abendstunden gezogen. Der Personalbedarf stieg, so dass wir erstmals auch öffentliche Aufrufe um Trainernachwuchs starteten.
Mit dem erfolgreichen Abschluss unserer vereinseigenen Grundausausbildung standen viele neue Sportassistentinnen und Sportassistenten zur Verfügung. Darüber hinaus gab es wieder eine vereinseigene Erste-Hilfe-Fortbildung sowie interne Abnahmen der Rettungsfähigkeit.

Der Jugendvorstand veranstaltete auch in diesem Jahr seine alljährlichen Veranstaltungen.Viele Kinder nahmen mit Freunde an den verschiedenen Aktionen teil. Neben den regelmäßigen Veranstaltungen, wie Halloween oder die Nikolausfeier fuhr in diesem Jahr eine kleine Gruppe für einen Tag in den Moviepark. Das Highlight für die Kinder war auch in diesem Jahr wieder die Pfingstfreizeit in unserem Vereinsheim in Gahlen.

Bei der diesjährigen Jugendhauptversammlung wurde wie jedes Jahr auch wieder der Jugendvorstand neu gewählt. Dieses Jahr gab es nur eine Veränderung in den Positionen. Jil Lewandowsky konnte aus altersgründen nicht mehr weiter ihre Position als Jugendsprecherin wahrnehmen. Für sie wurde Isabel Tront in den Vorstand gewählt.Nicole Meyhöfer und Jakob Skowranek wurden in ihren Positionen als 1. Jugendvorsitzende bzw. 2. Jugendvorsitzender wiedergewählt. Sandra Scharnowski, Dennis Hegemann und Yannik Urbanietz werden ebenfalls in ihren Positionen weitermachen.

 

 

 

 

 

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